abkündung,
die
.
1.
›Aufkündigung von etw. (eines Vertragsverhältnisses o. ä.)‹;
zu
abkünden
 1.
Bedeutungsverwandte:
absage
.

Belegblock:

Wendehorst, UB Marienkap. Würzb.
406, 4
(
nobd.
,
1520
):
wen wir solchen widerkauf tun wollen, sollen wir in das ein virtel jars vor sant Michels tag kuntlich aufsagen und zu wissen tune und tann uf sant Michels tag negst der abkundung die ablosung volenten.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
81, 41
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
so nemen wir inn diser abkundung mit genannten worten aus all und yeglichen des Heyligen Romischen Reichs.
Boner, Urk. Brugg
550, 7
;
Schib, Urk. Laufenb.
329, 7
.
2.
›Bekanntmachung, Bekanntgabe von etw.‹;
vgl.
abkünden
 7.

Belegblock:

Chron. Magdeb.
2, 203, 25
(
nrddt.
,
1524
):
Es hat sich auch der Radt erbotten in derselbigen abkundung eynem iglichen Burger seyne Buxen gisßen zcu lasßen.
Dirr, Münchner Stadtr.
551, 5
(
moobd.
,
1362
):
Umb die nyderlegung dez saltz. – Abkindung, das die von Landsperg das saltz durch die stat München nit fiern söllen.