äbtissin,
ebtissin,
die
;
im älteren Frnhd. daneben
äbtisse
; vgl. auch
äbtin
.
›Vorsteherin eines Nonnenklosters oder Stifts‹.

Belegblock:

Bömer, Pilgerf. träum. Mönch
9921
(
rhfrk.
,
um 1405
):
das ich
[Habgier]
bin eptisse
(bildlich).
v. Liliencron, Dür. Chron. Rothe
369, 33
(
thür.
,
1421
):
Alheid wart die erste eptischynne zu sente Nycolaen zu Isenache.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 524, 18
(
schwäb.
,
1599
):
soll auch der schreiber den staab fieren, auch jede abtissin und ambtfrawen darbeisitzen.
Adrian, Saelden Hort
4924
(
alem.
, Hss.
E. 14.
/
15. Jh.
):
so man den git ain maisterin, | ain priolin, ain abtissen | dú nur kan zelen, klaffen.
Voc. inc. teut. a III v;
Henisch 8;
Diefenbach
1
c;
Dietz, Wb. Luther
33 b
.