gegensacher,
gegensächer,
der
;
-s/–
.
›Vertreter der Gegenpartei, Widersacher, Gegner (vor Gericht)‹.
Urkunden, Rechtschriften.
Bedeutungsverwandte:
gegenpart
,
gegenteil
 1.

Belegblock:

Welti, Stadtr. Bern
597, 5
(
halem.
,
1539
):
so der gegensecher nit mit anntwurtt begegnett noch ouch vff dz annder fürpott pfannd stelt.
Rennefahrt, Recht Laupen
146, 35
(
halem.
,
1539
):
haben uns ir gegensaͤcher obgemeldt pittlich ankert, inen entlichen bscheid ze geben.
Graf-Fuchs, Ämter Interl./Unterseen
443, 8
(
halem.
,
1552
):
Ob er aber sich des beschwaͤrte, alldann soll er fúr uns mit sinem gegensaͤcher bescheiden werden.
Rennefahrt, Statut. Saanen
296, 28
(
halem.
,
1646
):
daß der fründ oder deßin gegensächer das an einen begerte.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
159, 39
(
smoobd.
,
1585
):
wenn ainer den andern überzeünt, überhagt [...] und überpaut, soll der beschwärdt sein gegensacher darumben beschicken.
Schweiz. Id.
7, 132
;
Rwb
3, 1456
.